Matratzen können durch die in der Produktion verwendeten Materialien oder einfach mit der Zeit Allergene beinhalten, die Personen mit Allergien stark beeinträchtigen. Menschen mit einer entprechenden Allergie reagieren unter anderem mit Atemwegsproblemen oder Hautausschlägen.
Ratgeber
Tier(haar)allergien
zu den im Matratzenbau verwendeten Materialien zählen hier Rosshaar, Kameelhaar und vor allem Schafwolle (dazu zählen auch die Merinowolle und die Kaschmirwolle). Wer auf diese Werkstoffe reagiert, sollte zu Überzügen greifen, die aus Baumwolle und/oder Synthetikstoffen bestehen. Damit verhindern Sie einerseits die Reaktion auf die Materialien selbst und andererseits gweährleisten sie oft auch die Waschbarkeit der Überzüge, was auch der Hygiene zuträglich ist und die Milbenbelastung reduziert.
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Kontakallergien
In einigen Matratzenmodellen wird Latex als Rohstoff verwendet, worauf ein Teil der Menschen allergisch reagiert. Glücklicherweise kann auch dieses Material leicht vermieden werden, sodass Latexallergiker genügen Alternativen beim Matratzenkauf vorfinden.
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Hausstaub(milben)allergie
Während dem Schlafen sondert der Mensch jede Menge Hautschuppen ab. Das ist völlig normal, bietet aber der Hausstaubmilbe - die gerne in Matratzen lebt - die Nahrungsmittelquelle, die sie zum Überleben braucht. Jedoch ist nicht die Milbe selbst, sondern ihre Ausscheidungen das Problem. Hier ist das regelmäßige Waschen des Überzuges zentral - möglichst bei hohen Temperaturen. Auch können spezielle zuätzliche Hüllen für Matratzen - sogenannte Encasings - hilfreich sein. Sie sind so eng gewebt, dass Milben es nicht in die Matratze schaffen und so leicht regelmäßig abgewaschen werden können, ohne die "Substanz" selbst anzugreifen.